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Smart Meter-Ausbau jetzt auch in Aarberg

Besitzen Sie ein Haus in Aarberg? Dann könnte es in den nächsten Wochen bei Ihnen klingeln. Ihr Gebäude erhält einen digitalen Stromüberwacher.

"Derzeit sind wir auf Kurs." Projektleiter Reto Wälchli ist zufrieden, wie es in Aarberg läuft. Seit Mai sind die Elektromonteure der Evolon im "Stedtli" unterwegs, um Gebäude mit neuen intelligenten Stromzählern auszustatten. Die sogenannten Smart Meter ersetzen alte Zähler in Kellern, Garagen und Technikräumen. Sie messen künftig nicht nur den Stromverbrauch im Viertelstundentakt, sondern auch die Produktion – zum Beispiel jene von Photovoltaikanlagen.

Mitarbeiter mit Tablet vor einem Servicefahrzeug im Ausseneinsatz.

Der Stromzähler, der mehr verrät

Es ist Arbeit im Akkord. Bis Ende 2027 sollen die allermeisten Gebäude im Evolon-Versorgungsgebiet mit den weissen Wunderkästen ausgestattet sein. In einigen Gemeinden wie Grossaffoltern und Busswil ist dies bereits erledigt, in Lyss sind die Arbeiten noch im Gang.

In Aarberg klingeln die Monteure derzeit täglich an neuen Adressen, um Zugang zu den Häusern zu erhalten. Klingeln – genau das werde in Zukunft nicht mehr nötig sein, erklärt Reto Wälchli. "Das Zählerablesen braucht es danach nicht mehr, die Smart Meter senden ihre Daten direkt an den Versorger."

Dieser stellt sie seinen Kundinnen und Kunden visualisiert zur Verfügung. So wird ersichtlich, wann der Verbrauch besonders hoch oder tief ist.

Grundlage für das Stromnetz der Zukunft

Auch für die Evolon bringt der Wechsel Vorteile. Durch die Fernübertragung entfallen die Aufwände fürs Zählerablesen. Als Versorgerin darf sie die Daten zudem einmal täglich einsehen.

Reto Wälchli: "Sie helfen uns, unser Netz zu überwachen und zu optimieren. Das wird in Zukunft immer wichtiger, je mehr erneuerbare Energien unsere Kundschaft selbst ins Netz einspeist."

Vorerst steht aber die Installation der Smart Meter im Zentrum. Haus für Haus, Keller für Keller.

Häufige Fragen zum Smart Meter-Ausbau

  • Wieso braucht es Smart Meter?
    Grund ist die Energiestrategie 2050 des Bundes. Sie verpflichtet Energieversorger wie die Evolon, bis 2027 mindestens 80 Prozent ihrer Stromzähler durch Smart Meter zu ersetzen. Diese machen Stromversorgung und Stromnetze langfristig effizienter.

  • Wie betrifft mich der Wechsel?
    Wenn Sie das Gebäude besitzen, in dem Sie wohnen, werden wir uns im Vorfeld bei Ihnen melden. Während der Installation gibt es in den jeweiligen Gebäuden einen vorübergehenden Stromunterbruch.

  • Wo kann ich meine Daten einsehen? Im Onlinekundencenter der Evolon, sobald der Smart Meter bei Ihnen installiert ist. Dort sehen Sie, wann in Ihrem Haushalt wie viel Strom verbraucht wird. Einloggen können Sie sich auf evolon.ch mithilfe Ihrer Rechnungsnummer.

Hier gelangen Sie direkt zum vollständigen FAQ: Häufige Fragen zum Smart Meter-Rollout